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Im Between The Cure And The Disease
(2011, Combat Rock Industry/Flight 13)
Traditionalismus. Hört sich zunächst nicht sehr kompatibel mit Punkrock und dessen Rebellen-Attitüde an, ist aber genau das hehre Gut, das Cigarette Crossfire auf ihrem Debütalbum »IN BETWEEN The CURE AND THE DISEASE« hochhalten. Die Rückkehr zu den Straßenköter-Wurzeln des PunK. Laut, kurz, heftig, dreckig. Mit Lust am melodischen Krawall, ohne sich je mehr als nötig anzubiedern. In zehn Songs in einer knappen halben Stunde alles sagen? Wenn´s weiter nichts ist! Wir lassen es raus, Baby, weil uns die die Lust am Aufruhr in den Vorstädten unter höchstmöglicher Schweißabsonderung noch nicht vergangen ist! Bier her für unsere durstigen Kehlen, damit wir den nächsten Refrain rauhkelig mitsingen können!
Die Südfinnen sind Veteranen der Bewegung. Henrik Furu etwa war zuvor bei Endstand an den Drums aktiv. Dass sie die Welt mit ihrer bewahrenden Attitüde nicht aus den Angeln heben werden, ist den Mannen um Schnodder-Power-Sänger Jere Lehmus reichlich egal. Was hier zählt, ist die Attitüde: Wir sitzen nicht auf dem Sofa und gucken Soaps, nein, wir zeigen der Welt weiterhin den ausgestreckten Mittelfinger! Mit ungebremster Energie, mit Karacho und mit Schmackes. Basta! (emv)
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