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The Beginning Of The Beginning Of The End
(2011, Haldern Pop Recordings/Cargo HPR049)
»Freude schöner Götterfunken« in Bläserversion? So klingen die ersten Takte der neuen Friska Viljor-Scheibe, bevor das Duo Joakim Sveningsson / Daniel Johansson ruckartig Groove und Melodie in »Larionov« wechselt. Sehr fröhlich, poppig, tanzbar starten die Schweden ihr viertes Album, das angeblich einen Wendepunkt darstellt: »THE BEGINNING OF THE BEGINNING OF THE END« markiert laut Beipackzettel das Ende der Frauen-sind-Probleme-Ära, das Frauen-sind-Musen-Zeitalter hat begonnen; doch schimmert in Liedern wie »You Meant Nothing« eine gewisse Melancholie durch.
Immer wieder klingen einige Passagen sehr vertraut, trotz Instrumentierung mit Mandoline, Ukulele, Glockenspiel, Akkordeon, Trompete oder quietschendem Keyboard. So zitiert das »Laaalalalalalaa« in »Malou« Elton Johns »Crocodile Rock« – und woran erinnern mich nur die Harmonien in oben erwähntem »You Meant Nothing«? Sei's drum, die elf Songs machen Spaß, am meisten wenn sie unbekümmert, dynamisch vorwärts preschen – oder in bester Westernmanier dahergaloppieren wie »Did You Really Think You Could Change«. Einziges Manko: Der monoton in Endlosschleife gefangene Abschluss »People And So On«, der hätte gerne etwas kürzer ausfallen dürfen. (nat)
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