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The Red Chambers
(2008, Mondongo Canibale Records MCR-011)
»THE RED CHAMBERS« von Inquested in drei Worten: Megadeth meets Metallica. Im Detail betrachtet ist das Debüt der Thrash Metaller aus Kongsberg allerdings etwas komplexer: Wenngleich bei der Ausrichtung von Gesang und Gitarren eindeutig frühe Megadeth und Metallica dominieren, so haben die Norweger noch mehr Facetten zu bieten. Die Gitarre am Ende des zweiten Lieds »Eliminate« erinnert mich an Alexi Laiho (Children of Bodom); ins anschließende »Hollow Sleeper« lässt das Quartett um Vebjørn Flaata Gulli (Gesang / Gitarre) progressive Töne einfließen.
Der technikverliebte Dreiviertelstünder strotzt von kraft- und anspruchsvollen Riffs, stolzen Soli plus klarem, melodischem Gesang zu anstachelnd-groovenden Rhythmen Stian Junge Strands. Zum Abschluss der neun Songs setzen die Thrasher ein fettes Ausrufezeichen: »Ghost Of Existence« vereint alle Stärken der Band, frisst sich in den Ohren fest. Ein feiner Erstling – doch wir schreiben jetzt das Jahr 2011: Inquested sollten dringend nachlegen! (nat)
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