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Måsstaden
(2011, Century Media ?)
Sechs Jahre Zeit ließ sich die 2005 von den Gitarristen Daniel Bergström / Jimmie Åkerström und Bassist Johan Nyberg gegründete Band für ihr Debüt. Inzwischen auf sieben(!) Mitglieder angewachsen veröffentlichen Vildhjarta nun »MÅSSTADEN« – heißt das wirklich »MÖWENSTADT«? Ein Konzeptalbum, das von einer verborgenen und isolierten Stadt in klassischer Fabel-Manier erzählt.
Die Kapelle um die Sänger Daniel Ädel / Vilhelm Bladin lässt es sehr melodisch angehen, eine zarte Gitarrenmelodie leitet »Shadow« ein – doch eine gute halbe Minuten später bricht die Hölle los: Schlagzeuggewitter, brutale Riffs, heiseres Röcheln, Fauchen, Grunzen. In Måsstaden scheint das Leben kein Leichtes zu sein: Wann immer (kurze) atmosphärische, hypnotische Passagen Anlass zur Hoffnung geben, werden diese sofort rüde von brachialen Klängen niedergeknüppelt. Fazit: Der in Eigenregie aufgenommene und von Jens Bogren gemasterte 51-Minüter würde einen guten Soundtrack zu einem der zahlreichen Weltuntergangs-Filme liefern. (nat)
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