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Alle Rezensionen zu Norsk Urskog
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Norsk Urskog – Vol. 3 2011
(2011, Eigenverlag -)

Im norwegischen Untergrund ist die Hölle los – oder sollte ich sagen: Im norwegischen Urwald? Das beweist die dritte Auflage des Samplers »NORSK URSKOG«, den es nur beim jährlichen Oster-Festival Inferno in Oslo gibt. Hinter »NORSK URSKOG« steckt unter anderem Harald Eilertsen, Sänger und Bassist der Thrash-Kapelle Imbalance: Er wollte den vielen guten heimischen Bands Gehör verschaffen und startete anno 2008 das Projekt.

Die Kapellen stammen aus ganz Norwegen, von Alta im hohen Norden bis Arendal im Süden. Sie spielen melodischen Hardrock, brutalen Thrash, Death oder Black Metal – und haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind unbekannt, unbemerkt, unterschätzt. Den Anfang machen Alfa Obscura mit dem schwarzmetallischen »Intense Departure«, Delirium Bound haben als Einzige zwei Lieder am Start (und erinnern mich verdammt an Satyricon); groovendes Gitarrengefrickel bieten Inquested mit »Ghost Of Existence«, am zahmsten klingt der Hardrocker »The Engraving« von Ghost. Die mit Abstand härteste Truppe hier sind die Thrasher Imbalance, neben den Viking-Black-Folk Metallern Fjordfader einer der Höhepunkte, bis die Scheibe schließlich mit Black Metal von Achenar endet.

Alle Bands auf Vol. III: Alfa Obscura, Deathlike, 66crusher, Delirium Bound, Fjordfader, Forbidden Forest, Ghost, Inquested, Stan Sylvander, Wyruz, Imbalance, Ninth Circle und Achenar. Von Einigen werdet ihr in Bälde bei uns lesen – und hoffentlich auch (an)hören. (nat)



Siehe auch:
Fjordfader
Imbalance
Inquested
Deathlike

 Norsk Urskog: Norsk Urskog – Vol. 3 2011

Offizielle Website

Offizielle Website      thrashmetal.no/norsk_urskog

   

Norsk Urskog – Vol. 2 2010
(2 CDs, 2010, Calculated Imperfection -)

Zum Ausgleich für den (wegen Zeitmangels der Macher) ausgefallenen Sampler 2009 erscheint »NORSK URSKOG – VOL.II 2010« als Doppel-CD: 24 Untergrund-Bands verewigen sich hier mit 28 Songs. Den Beginn machen Antares Predator (alte Bekannte vom Vorgänger) mit einem reinrassigen Black Metal-Stück. Bei den anschließenden Thrashern Death Trooper klingen zunächst öfter alte Metallica durch, dann lenken interessante Breaks und Variationen davon ab.

Mit gleich zwei Stücken dabei sind jeweils die Thrasher Exeloume, Imbalance und Hilbaro sowie Stan Sylvander (Hardrock-Heavy Metal). Übrigens könnt ihr hier auch die alte Kapelle Kristoffer Aalhus' (Fjordfader) hören, die Deather Putrid mit »O.o« am Mikro. Insgesamt bietet der nordische Urwald-Zweitling eine ausgewogene Mischung aus Thrash, Death und Black Metal, mit einigen Exoten zwischendurch: Die Avantgarde Metaller Devar, deren »...Of My Dead Skull« einen leichten Filmmusik-Touch hat, die Hardcore-Truppe Serenity Trace, die Prog Metaller Vicinity, Inquested mit akustischem Einschub in »Human Failure« oder MÖK mit dem abgedrehten Zeitlupen-Metal »Widest Road To Temptation«.

Alle Bands auf Vol. II: Antares Predator, Dead Trooper, No Dawn, Exeloume, Devar, Imbalance, Legiones, Profania, Putrid, MK, Urbant Helvete, Serenity Trace, Vicinity, Stan Sylvander, Thallium, Inquested, Carniwhöre, Delirium Bound, Deathlike, Rikets Crust, Forbidden Forest, Hilbora, Raventongue, Loveplanet. (nat)



Siehe auch:
Exeloume
Inquested
Imbalance
Fjordfader

   

Norsk Urskog – Vol. 1 2008
(2008, Eigenverlag -)

2008 feiert der »NORSK URSKOG«-Sampler Premiere. Der Erstling dieser Serie, der für die lebendige norwegische Untergrund-Szene wirbt, ist sehr thrashlastig. Wen wundert's, steckt doch Harald Eilertsen, Mastermind der Thrasher Imbalance hinter dem Projekt. Den Anfang macht dann gleich seine Band mit zwei Songs; ebenfalls zweifach auf der Scheibe sind die Thrasher Forgery ebenfalls aus Oslo und Harm aus Mandal sowie die Prog Metaller Sarpedon – der gelegentliche Gesang à la Judas Priest ist allerdings gewöhnungsbedürftig.

Deathern dürften eher Lilukt, Forbidden Forest, Mecaclimb, die brachialen Execration oder Unspoken zusagen; Letztere beenden die CD mit einem gut groovenden, schnellen, gnadenlosen Stück. Die »Ausreißer« sind The Night Before (mehr Rock als Metal), die Black-Deather Antares Predator, Creep Colony (angeblich Black Metal, der vorliegende Song fällt für mich aber eher in die Rubrik Industrial Metal mit Manson-Anleihen) und Moon Lore: »Ambient-Gothic-Black Metal« klagendes Gewinsel inklusive. Fazit: Imbalance eröffnen das Album zu Recht, neben Profania und Unspoken einer der Höhepunkte.

Alle Bands auf Vol. I: Imbalance, Liklukt, Profania, Forbidden Forest, Antares Predator, Sarpedon, The Night Before, Forgery, Creep Colony, Execration, Mecalimb, Moon Lore, Ninth Circle, Harm, Dead Man's Hand, Unspoken. (nat)



Siehe auch:
Forgery
Harm
Imbalance



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