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Void of Value
(2003, White Jazz Records/Zomba JAZZCD 61)
Satirnine sind eine waschechte Riot-Girls-Band. Deswegen sollte man keine Gnade und noch weniger einschmeichelnde Harmonien erwarten. Es gibt Punkrock, und nicht allein Punk und nicht allein Rock. Entsprechend rasseln die Gitarren, drischt das Schlagzeug und wummert der Bass. Sehr hübsch ist zuweilen der Gesang verschachelt, mit manchem Huuu-huuu garniert. Dann wieder setzt man sich auf die Überholspur, direkt und schnörkellos das Gaspedal durchgetreten, assistiert von Pelle Gunnerfeldt (Hives, Fireside) und Randy-Bassist Johan Gustavsson.
Da sind nicht unbedingt intellektuelle Höhenflüge zu vermelden, aber manchmal darf es auch eine Nummer schlichter sein. Yupp, die Damen können spielen. Und spielen und spielen, dass man den Übergang zum nächsten Song gar nicht recht merkt. Für die nächste Frauendemo. Für den nächsten Kerl, der »Hallo, Süße« sagt. Für den, dem Sabine Christansen ins Bild kommt und die Fernbedienung unauffindbar bleibt. (frk)
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