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Chansons Des Mers Froides
(1994, Columbia/Sony Music 477585.2)
Bei manchen CDs fällt es schwer zu glauben, dass es sie überhaupt gibt. Weil man sich schier erschlagen fühlt von der gehäuften Genialität und von dem phantastischen Zufall, dass so viele fähige Musiker zusammenkamen, um an einer Vision zu arbeiten: der Vertonung des Nordmeeres.
Die Fäden zog der französische Produzent Hector Zazou, bekannt für andere Meisterwerke wie die Arthur Rimbaud gewidmete Hommage »SAHARA BLUE«. Er lud für diese stimmungsvollen Eismeer-Lieder Gäste wie Björk, Värttinä, Wimme, Lena Willemark, Suzanne Vega, John Cale, Jane Siberry oder Siouxsie (von den Banshees). Als Musiker füllen wahre Größen wie Trompeter Mark Isham, Gitarrist Marc Ribot oder die Sissimut Dance Drummers (!) diesen frostigen Song-Zyklus mit Leben. Die Eismeer-Reise führt also von Schweden, Finnland und Island über Grönland bis nach Alaska und Sibirien. Pop-Soundscapes zum Abheben! (peb)
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