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featuring Lisa Barra: Mossebo
(2008, Lotuspike LSM13)
Zugegeben, die Kategorie »Beats« ist ein bisschen verfehlt, aber »New Age« oder »Pseudo-Ambient« haben wir hier nicht als Schublade. Das denke man sich bitte hinzu. Die elf Tracks auf Johan Agebjörns zweitem Album entstanden zwischen 2004 und 2008; im Booklet ist im Einzelnen nachzulesen, wie, wann und auch warum. Da ist viel Schmu und esoterischer Unfug niedergeschrieben (und auf CD gepresst), etwa dass der Text zu »The Sea« im Bauch eines Wals eingesungen wurde. Ja, die Walgesänge Lisa Barras kommen ganz besonders tief aus dem Eso-Fach.
Andernorts (»Ambient Computer Dance«) gibt Agebjörn zu, dass er Autechres frühen Werken nachgeeifert habe. Mit mäßigem Erfolg. Bereits die Titel sind eine Klasse für sich - Achtung: »The Sound of Snowflakes touching the Ground«. Uff. Es ist zu bezweifeln, dass sich für diese Hobbymusik viele begeistern können. Sogar eine »ambient interpretation« von Anna Ternheims zauberhaftem »Shoreline« klingt wie Schlumpfmusik. Geschmackssache. Aber echt. (ijb)
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