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Alle Rezensionen zu Kakkmaddafakka
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Hest
(2011, Bubbles BUBBLESCD003)

Es geht nicht darum, besonders cool, gutaussehend oder trendig zu sein, wenn man Anfang 20 ist. Es geht vor allem darum, Spaß zu haben und so lebendig zu sein, dass es schon fast weh tut. Es geht darum, Gefühlsverwirrungen haarscharf zu benennen, und in diesem Alter sind es eben Mädchen, diese rätselhaften, wetterwendischen Wesen, die einem ratlos zurücklassen. Kakkmaddafakka halten sich an diese simplen Einsichten und legen mit »HEST« eines der ansteckend fröhlichsten und übermütigsten Popalben des Frühjahrs 2011 vor. Produziert von ihrem Fan Erlend Øye, steppen die fünf Jungs aus der blubbernden Bergener Szene lustvoll zwischen Disco, Ska, Wave, Reggae, Soul, Afro-Beats und purem Pop.

Lächelnde Selbstironie ist es, die wie ein wilder Wind die weißen Segel dieser Barke bauscht. Kakkmaddafakka lachen am liebsten über sich selbst und zelebrieren oberflächlich einen wilde-Buben-Dilettantismus, der natürlich keiner ist: Alle fünf sind klassisch ausgebildet, und der Begabstete unter ihnen ist Keyboarder Jonas Nielsen, der wahre Enkel von Jerry Lee Lewis, der hier Unglaubliches vollbringt und trotzdem im Hintergrund bleibt. Kakkmaddafakka wüten spielerisch, schwemmen unwiderstehlich wie ein Sturzbbach Hindernisse weg und nehmen mit untergründig schrulligen Songs wie »Is She« oder »Gangsta« dumme Klischees auf die Schippe und lachen ordentlich über sich selbst. Man möchte abheben und davonfliegen mit ihnen. Und hoffen, dass sie unsere besten Freunde werden. (emv)


Zu den aktuellen Tourterminen von Kakkmaddafakka

 Kakkmaddafakka: Hest

Offizielle Website

Offizielle Website      www.kakkmaddafakka.com/



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