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Trash Grass & Love Songs
(2001, Stickman/Indigo 9892-2)
Es ist nicht bekannt, ob Håkon Gebhardt – ansonsten Trommler bei Motorpsycho – und Martin Hagfors in Cowboystiefeln schlafen, ob sie Kuhglocken über dem Bett hängen haben und ob sie von durchzechten Nächten am Lagerfeuer träumen, während der Präriehund heult. Sicher ist dagegen, dass die beiden unter dem Kürzel HGH – wobei das zweite H Hickstars bedeutet und Hick wiederum mit »Landei« zu übersetzen ist – einer Leidenschaft für Bluegrassmusik der etwas schrägeren Art frönen.
Banjo, Mundharmonika, Fiedel, Ukulele, Zither und was es sonst noch an rustikalen Folk-Instrumenten gibt, treffen sich mit zartem Gitarrengezupfe. Manche der elf Songs klingen einfach schön und schwingend, andere dynamisch und lebhaft; dritte wieder wirken wie Zitate aus einem Westernfilm mit verwackelter Kamera. Und immer geht die Sonne unter und färbt die HGH'schen Harmonien in schönstes Abendrot. (frk)
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