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Harvest
(2011, Century Media ?)
»HARVEST« beginnt mit dem zweiminütigen Keyboard-Intro »Harvest Bell«, dessen Melodie die Gitarren im Quasi-Opener »At The Green Country Chapel« aufnehmen. Ja, DIE Gitarren, denn The Man Eating Tree um Ex-Sentenced-Schlagzeuger Vesa Ranta haben die Truppe um einen zweiten Gitarristen bereichert: Antti Karhu von Clock Paradox, der für den Zweitling das Stück »Exhaled« geschrieben hat. Dennoch bleibt das Keyboard, ebenso wie der Gesang Tuomas Tuominens prägend(st)er Bestandteil der Songs, die immer eine leicht wehmütige Nuance haben.
Passend dazu handeln die Texte von »Unterdrückung, Krieg und großen, bösen Maschinen«, so Tuomas. Doch das Hauptthema ist »Zeit, und warum sie die ultimative Waffe darstellt. Auch, wenn man nur sehr schlecht damit zielen kann bringt sie am Ende jeden um. Es gibt keine Möglichkeit sie zu entschärfen oder zu entwaffnen«. Doch wer hätte das gedacht: »An allererster Stelle habe ich über die Hoffnung geschrieben«. Und so durchmischen sich melancholische Töne plus drückend-schleppend-schwere Rhythmen mit klaren, fröhlichen Passagen bis hin zum instrumentalen Outro »Karsikko«.
PS: Die Erstpressung des Albums erscheint als Digipak inklusive DVD mit »Making Of… Harvest« sowie dem Type O Negative-Coversong »Everything Dies«. (nat)
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