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Lovers
(2007, BMG 88697065472)
Sie macht es einem nicht leicht: Ist Hanna Pakarinen nun eine ernst zu nehmende Rock-Sängerin oder Fleisch gewordene Inszenierung einer Gothic-Puppe? Auch ihre zweite CD kommt mit derselben Attitude wie der Erstling daher: Stadion-Rock, mit einer schönen Portion Melancholie und Bratz-Gitarren.
An sich hat sie’s ja: passable Stimme, Talent zur Selbstinszenierung und musikalisches ebenso, immerhin hat sie an einigen Songs mitgetextet und -komponiert. »Tears You Cry« klappt prima als Schmusesong, ansonsten geht es so mittelrockig zu. Sie will es wahrscheinlich allen recht machen: dem unsterblich unglücklich verliebten 14-jährigen Mädel, dem 17-jährigen (Moped-)Rocker, deren Eltern noch dazu und obendrein am allermeisten Lauri und Ville. Dabei verirrt sie sich auf der breiten Strasse des Mainstream: So viele Abzweigungen, und eine düsterer als der andere. Ja, wohin nur? Mitten im Booklet zwei Hannas: die eine im weißen, die andere im schwarzen Kleid. Passt beides nicht so recht: runter mit dem Fummel, zieh die Lederjacke an, und lass es endlich krachen! (tjk)
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