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Alle Rezensionen zu Ragnarok
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Collectors Of The King
(2010, Killed By Records RR089)

Gut – aber nicht überragend. Das Problem von »COLLECTORS OF THE KING« ist ein Altbekanntes: Alles schon mal gehört, von Marduk, Darkthrone, Satyricon oder anderen frühen norwegischen Black Metal Bands. Ragnarok, um das letzte verbliebene Gründungsmitglied Jontho (Schlagzeug), legen nach einem kurzen Intro – »wir beschwören wieder mal Luzifer … metzel, metzel« – infernalisch los, mit »Stabbed By The Horns«. Doch finden die Norweger zwischen Blastbeats und zerstörerischen Riffs immer wieder Zeit für getragene Pausen, wie beispielsweise im Titelstück.

Zudem hat der neue Fronter Hans Fyrste (Svarttjern) eine neue Ära am Mikro eingeläutet: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Høst (Taake) singt er die obligatorisch satanischen Texte tief und sehr kratzig. Ob der geneigte Schwarzmetaller dies Album in seiner unbedingt in seiner Sammlung haben muss? Der 38-Minüter bietet: Eine schön schwarzmetallische Atmosphäre, wuchtigen, ungeschliffenen Klang, technisches Können. Ihm fehlt: Inspiration, Originalität, Einmaligkeit. (nat)



Siehe auch:
Taake
Marduk
Darkthrone
Satyricon

 Ragnarok: Collectors Of The King

Offizielle Website

Offizielle Website      www.ragnarokhorde.com



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