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Snake My Charms
(2010, Parallel Music PM 002)
Bereits im Opener »A Lovely Breed« ziehen die schwedischen Prog Metaler No Hawaii alle Register: Fronter Jamil »Biggus« Pannee säuselt, trällert, röchelt, faucht und schreit, während sich seine Mitstreiter in sämtlichen rhythmischen Abarten verirren. Die Gitarristen Carlos »Gonzo« Ibarra / Jonas »Smejks« Pannee, Bassist Erik Ward und Schlagzeuger Gustaf Albinsson reihen rockige Grooves an balladeske Tonläufe an ein wütendes Inferno, jeweils passend zum aktuellen Gesang/Geschrei Jamils. Siebeneinhalb Minuten gönnt das Quintett dem Hörer, bis zum nächsten Stück.
»SNAKE MY CHARMS« bleibt über die Gesamtlänge von 52 Minuten ein chaotisches Gemisch aus Metal und Melancholie, Prog und (Psychedelic) Rock, Hardcore-Elementen und schmachtenden Passagen – aber ein sehr düsteres Gemisch. In allen neun Songs des Debüts herrscht eine düstere Weltuntergangsstimmung, die nur temporär durchbrochen wird. Wer sperrige, dunkle, abenteuerliche Klänge mag, ist hiermit bestens versorgt. (nat)
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