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Alle Rezensionen zu Indica
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

A Way Away
(2010, Nuclear Blast NB 2608-2)

»A WAY AWAY« ist quasi ein Best-Of-Album Indicas – und doch wieder nicht. Die Stücke sind zwar alt, doch Produktion und Texte neu: Bis dato sang die finnischen Frauenkapelle vier Alben lang äußerst erfolgreich in ihrer Muttersprache, nun veröffentlichen sie ihr englischsprachiges Erstwerk. So wandelte sich beispielsweise der Titelsong des 2004er Debüts »IKUINEN VIRTA« (»Ewiger Fluss«) zu »Scissor, Paper, Rock«; das Titelstück »A Way Away« hieß im Original noch »Nukkuu Kedolla«.

Das passende neue Klanggewand für den 46-Minüter strickte kein Geringerer als Tuomas Holopainen (Nightwish, Sethian, Silentivm), der mit der Indica-Frontfrau Jonsu (Gesang/Geige/Komposition) eine große Leidenschaft für Filmsoundtracks teilt. Folgerichtig warten einige Passagen mit einer ordentlichen Dosis symphonischen Bombasts auf, wie das Titelstück oder die finale Ballade »Eerie Eden«. Das andere »Extrem« des Bandrepertoires deckt das Quintett mit dem bereits erwähnten, relativ rockigen »Scissor, Paper, Rock« ab. Mit der ersten Single-Auskopplung »In Passing« haben Jonsu, Jenny (Gitarre, Gesang), Heini (Bass, Gesang, Keyboard), Laura (Schlagzeug, Perkussion) und Sirkku (Keyboard, Gesang, Klarinette) zudem einen radiotauglichen Ohrwurm im Gepäck.

Wer Indica nicht kennt, entdeckt hiermit eine neue, erfrischende Pop-Rock-Frauenband mit gutem Gesang; eingefleischten Indica-Fans dagegen bietet die Scheibe nichts wirklich Neues. (nat)



Siehe auch:
Nightwish
Sethian
Silentivm
Gothic Romance 3

 Indica: A Way Away

Offizielle Website

Offizielle Website      www.indica.fi



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