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Arv
(2008, Napalm/SPV NPR 263)
Asmegin sind – das »bandifizierte« Chaos: Bereits vor dem Aufnahmen zum Debüt »HIN VORDENDE SOG OG SØ« stieg der Sänger Bjøm Olav Holter aus, der erst 2001 Auðrvinr Sigurdsson ablöste. Ihn ersetzte 2003 Erik Fossan Rasmussen, der gleichzeitig mit Lars Are und Sareeta die Truppe komplettierte. Letzterer verließ sie allerdings 2005 wieder – wie auch Schlagzeuger Tommy und Basser Tomas. Irgendwie haben es die verbliebenen Mitglieder um den letzten verbliebenen Gründer Marius Olaussen (Gitarre, Bass, Mandoline, Akkordeon, Klavier, Mellotron) dennoch geschafft den Zweitling »ARV« einzuspielen.
Neben Erik, Marius und Raymond Häkenrud (Gitarre, Bass, Gesang, Klavier) sicherte sich der Sessionmusiker Lars Fredrik Froislie (Hammondorgel, Klavier, Mellotron) während den Aufnahmen einen Platz in der Stammbesetzung – und Erik klemmte sich hinters Schlagzeug. Das Ergebnis klingt manchmal ebenso chaotisch, wie die Besetzungswechsel: Im Opener »Fandens Mælkebøtte« oder Titeltrack gelingt es dem Quartett – partiell mit Gastgeigerin plus zwei Gastsängerinnen verstärkt – noch gekonnt Metalriffs mit Folkmelodien sowie zarte Violinen mit donnernden Bass-Drums zwei Gastsängerinnen zu verbinden. Doch in anderen Stücken/Passagen spielen die Instrumentalisten häufiger nebeneinander her bis aneinander vorbei. Leider. (nat)
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