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Imperial State Electric
(2010, Psychout Records/Sound Pollution PSYCH010CD)
Der Hellacopters-Kopf Nicke Andersson hat eine neue Band am Start: Imperial State Electric heißt das neue Baby des Schweden, mit welchem er neue Pfade beschreitet: Laut Plattenfirma spielt die Band »Powerpop«, könnte die »fehlende Verbindung zwischen den Beatles und Alice Cooper« schaffen – oder doch die »Brücke von den Byrds zu den Sex Pistols« schlagen? Derart neugierig geworden, lege ich mir das selbstbetitelte Album ein und bin…
…nicht überrascht: Nicke eröffnet »IMPERIAL STATE ELECTRIC« mit einem nahezu klassischen Singalong (Punk)Rocker namens »A Holiday From My Vacation«. Die zwölf Lieder sind allesamt groovende Partystampfer, zu denen die Meute wunderbar feiern und/oder tanzen kann. Häufig liegen sie gar nicht soweit von den gitarrenbetonten, mitsingtauglichen Werken der Hellacopters entfernt, setzen ebenso wie diese mal Akzente in Richtung Punk oder (frühen) Pop. Und sieh einer an: Alleinherrscher Nicke erhält unter anderem musikalische Unterstützung ehemaliger Höllenschrauber wie Anders Lindström oder Dregen (Backyard Babies), sowie von Tobias Egge, Dolf De Borst, Tomas Eriksson, Conny Wall, Fage, Anders Härnestam und Robert Pehrsson.
Wieso also dieses Album des neuen Nicke Andersson-Projekts hören/kaufen? Weil es trotzdem anders klingt, weil es Spaß macht, oder weil es ein guter Freund für seine nächste Geburtstagsparty brauchen kann. (nat)
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