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Music For Moviebikers
(2006, Ipecac IPC97)
Dass Herr Kaada gern mal skurrile Filme mit einem Soundtrack versorgt, hat sich ja nun schon herumgesprochen. Doch hinter der CD mit dem unglaublich schönen Cover, auf dem er einen Schwan in den Armen hält, steht kein Film. Ein Soundtrack ist es aber trotzdem, für das Kopfkino.
Seine holperig-schwelgerischen Kompositionen erwecken Bilder von blutigem Schnee und einsamen Landschaften. Düster und auch melancholisch erklingen Cellos und Geigen. Hardanger-Fiedel, singende Säge und Sitar setzen Akzente, und Øyvind Storesund von Kaizers Orchestra darf mal pfeifen. Bei »Mainstreaming« mit einem Text aus dem 9. Jahrhundert wird sogar ein wenig gesungen. John Erik Kaada ist – mit oder ohne Film im Rücken – wahrlich der John Williams des hohen Nordens. (jew)
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