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Am Universum
(2001, Spinefarm SPI 116 CD)
Die Finnen knüpfen mit »AM UNIVERSUM« an den Vorgänger »TUONELA« an – und kehren damit dem Death Metal scheinbar endgültig den Rücken zu. Pasi Koskinen schmettert rockige Hymnen, knurrt oder grunzt nur episodisch, schon fast versehentlich.
Der Opener »Alone« sammelt alle symptomatischen Zutaten der »neuen« Amorphis: Klassische Rockgitarren, Saxophon-Solo und Texte, die nichts mehr mit der Kalevala verbindet. Flöten, vom Keyboard erzeugte Hammondorgel-Klänge, ein bisschen Folk, etwas 70er Jahre-Gefühl, ein paar Metal-Rudimente und ganz viel Rock – damit machen die Formlosen (= amorphous) ihrem Namen wirklich alle Ehre. (nat)
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