|
Vorunah
(2009, Indie Recordings/Soulfood INDIE025CD)
Sarke, bisher bekannt als Schlagzeuger von Tulus und Khold sowie als Sessionmusiker bei Old Man's Child, spielt hier als Ein-Mann-Combo »VORUNAH« ein. Am Mikro unterstützt ihn kein Geringerer als Nocturno Culto von Darkthrone, der angeblich gemeinsam mit Sarke und Sessionmusikern die acht Lieder auch live auf die Bühne bringen will. Sarkes Debüt, ein Bastard aus Schwarzmetall und düsterem Rock, wälzt sich zäh und schwer(mütig) durch die 37-minütige Spielzeit.
Der Opener »Primitive Killing« rüpelt rotzig, punkig daher, das nachfolgende Titelstück schleppt sich mit einer gewaltig groovenden Rhythmusabteilung samt ungemein eingängigen Refrain hinterher, Keyboardmelodien lockern es auf. »Frost-Junkie« dagegen kriecht ganz gemächlich, bleischwer, doomig über die Mitte des Albums, bevor die Norweger anschließend wieder rocken. Mit »13 Candles« haben sie zudem eine Beinah-Ballade mit Klavier und diskretem Frauengesang am Start, bevor sie mit dem finalen »Dead Universe«, einem kurzen Schwarzmetaller die Scheibe beenden. Fazit: In dem heterogenen Stilmix stecken echte Perlen – und ein paar Glasperlen. (nat)
|