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The Gallery Of Bleeding Art
(2009, Vicisolum Productions VSP002)
Schwedentod trifft Thrash: Auf »THE GALLERY OF BLEEDING ART« erteilen Diabolical eine Lektion in melodischer Death-Gitarrenarbeit. Was die Saitenhexer Sverker Widgren / Hans Carlsson hier zaubern, hebt die Messlatte für Genrekollegen in luftige Höhen, von virtuosen Soli bis zum rasanten Klampfen-Höllenritt. Abwechslungsreich kombinieren sie in »Extinction« die Riffs mit Streichern und Chören oder verleihen ihnen wie in »The One Who Bleeds« einen thrashigen Anflug. Fronter Magnus Ödling leistet am Mikro gute Arbeit, dito die Rhythmiker alias Rickard Persson am Bass plus Carl Stjärnlöv hinter der Schießbude.
Der Nachfolger von »A THOUSAND DEATHS« anno 2000 verbreitet eine boshafte, düstere Stimmung, brettert ordentlich nach vorne – und vertuscht solange er im Player rotiert gekonnt den fehlenden Erinnerungswert. Was bleibt: Ein durchdachter, anregender Drittling der 1996 gegründeten Band, mit überdurchschnittlichen Gitarren, der leider mit dem Rausschmeißer »Ashes IV« unnötig Zeit schindet, sowie sich nicht über die kanpp 43 Minuten Spielzeit hinaus ins Gehör brennen kann. Schade. (nat)
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