|
Into The Silence
(2003, Spinefarm/Indigo 2842-2)
Das Rad haben die Finnen von Sethian auf ihrem Erstling »INTO THE SILENCE « nicht gerade erfunden. Also ganz nett, aber nichts Neues – weder musikalisch noch in seiner Lyrik à la »Dream, Love, Sorrow, Dead, Heavens, Blood«. Fans von klassischem Hardrock und Männerstimmen im Dreamtheater-Stil - alle Tonlagen in einem Wort - mögen am Sideprojekt von Nightwish-Drummer Jukka Nevalainen und Keyboarder Tuomas Holopainen Gefallen finden.
Zumindest »Love Under Will« zeigt auch tatsächlich Ansätze, eine Hardrock-Hymne zu werden. Das folgende »Epitaph«, überzogen von einem Hauch Gothic, bringt als eines der wenigen Stücke Wilkas Stimme zur Geltung; der Rest klingt eher nach Stimmbruch. Lichtblick des Albums: »Blood Calling« rockt, angereichert mit schönem Keyboard und feinen Gesangspartien. (nat)
|