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Natsonge
(2000, Stunt/Sundance 19917)
Bei diesen Nachtgesängen schläft niemand so schnell ein! Frans Bak hat sich in der dänischen Musikszene viele Lorbeeren verdient, vor allem als Komponist von Filmmusik und als Arrangeur, natürlich ist er auch als Pianist und Keyboarder geschätzt. Mit »NATSONGE« versammelt er meist ruhige Stücke, die teilweise an Volkslieder erinnern, aber auch Raum für Improvisationen lassen.
Hauptgrund für die Faszination, die von dieser CD ausgeht, ist die Sängerin Josefine Cronholm, die mit ihrer Stimme Blech zu Gold verwandeln kann – was hier allerdings nicht nötig ist. Extra für sie wurden die Texte von Gerz Feigenberg ins Schwedische übersetzt; sie drehen sich um Leben, Tod und große Liebeserklärungen. Hans Ulrik (sax, cl) ist brilliant wie immer, ebenso die quirlige Percussionistin Marilyn Mazur, und auch Klavs Hovman (b) trägt zum Sound bei – mehr hingegen Frans Bak selbst, der neben Klavier und diversen Keyboards auch Harmonium spielt und so die Stimmung der Songs trägt. »Du«, gleich das erste Stück, startet sehr fein, »Kil-ma-nin-jae« kommt leicht afrikanisch angehaucht; auch »Elddans« und »Natten« erwärmen das Herz.
Empfohlenes Getränk: Glögg, im Winter zumindest. (tjk)
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