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Beats And Bruises
(2011, Devil Duck Records DDuck039)
Göre, Diva, Femme Fatale, Feministin: Miss Li ist all das und noch ein bisschen mehr. Vom unschuldigen Blick sollte man sich hier nie täuschen lassen, denn Linda Carlsson ist kein harmloses Mädchen. Dass der Teufel alle Männer holen soll, die ihre Frauen schlagen, ist bei ihr kein bloßer frommer Wunsch. Das wird so sein! Auf ihrem dritten Album »BEATS AND BRUISES«, ist die Schwedin, unterstützt von ihrer famosen Band, endgültig ins Erwachsenenlager gewechselt und tanzt souverän zwischen den Stilen. Vom Disco-Soul bis zur bluesigen Schauerballade sind es bei ihr nur wenige Schritte. Die Lady, beim Songschreiben ideal verpaart mit dem Lebensgefährten Sonny Boy Gustafsson, spielt ihre eigene, grellbunte Rocky Horror Show. Nur sind die Zwischentöne inzwischen so laut geworden, dass sie dröhnen. Mit Trompetenklang!
Shirley Bassey, Nancy Sinatra und die Ronettes sind die guten Feen, die hier Pate stehen. In den Hüfen swingend, selbstredend. Durch Miss Lis Musik stiebt der Sternenstaub, auch wenn sie wegen Pinkelns auf der Straße von der Polizei verhaftet wird wie im respektlos-ironischen »Arrested«,. Und vielleicht gerade dann. Wenn diese Frau eine Revolution startet, möchte man dabei sein. Das wird ein Spaß! (emv)
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