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Ruuhkainen Taivas
(2006, Poko Rekords POKOCD 313)
Nach seinem letzten Werk als Solist, »I-R-T-I« (1996), gründete Ismo Alanko eine neue Band. Er nannte sie halbironisch »Ismo Alanko Säätiö« (= Ismo Alanko Stiftung), ihr einzig konstantes Mitglied war er selbst. Mit Akkordeonist Kimmo Pohjonen und Perkussionist Teho Majamäki veröffentlichte die Truppe 1998 ihr Debüt »PULU«.
Für »RUUHKAINEN TAIVAS« scharrt Ismo dann Bassist Jarno »Jape« Karjalainen, Gitarrist/Pianist Timo Kämäräinen, Gitarrist Riku Mattila sowie Schlagzeuger Marko Timonen um sich. Da Ismo selbst ebenfalls zur Gitarre greift, prunkt das fünfte und letzte Studioalbum der Finnen mit geballter Saitenmacht, wie in der Single-Auskopplung »Paskiainen«. Nichtsdestotrotz erklingen hier sehr viele ruhige und melancholische Lieder, etwa »Surun Murtama«. In seinen ungestümen Momenten (»Hämärämies«) erinnert Alanko an seine früheren (Solo)Werke. Wer ein hervorragend produziertes Album mit anspruchsvollen Texten sucht, oder auch ohne Finnischkenntnisse einfach nur gute Musik hören möchte, der sollte »RUUHKAINEN TAIVAS« eine Chance geben. (nat)
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