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Big Lupu
(1992, Polygram 519 035-2)
Nach »BARE BONE NEST« ein weiterer Schritt in die Eigenständigkeit, und das zweite in einer Reihe richtig guter 22-P-Alben. »BIG LUPU ist zudem experimentierfreudiger als der Vorgänger, was auch an Gästen wie Jimi Tenor (sax, org), Markku Johansson (tp), Mats Huldén (b) und Seppo Kantonen (p) liegt.
Schon das Blues-nahe »Bubblegum Couple« und »Don't Say I’m Evil«, eher spacig-verträumt, sind fast Klassiker, dazu »Tired Of Being Drunk«, der apokalyptische »Swamp Blues« – »BIG LUPU« vereinigt sämtliche Einflüsse, aber Espe, P-K und Asko, hier noch mit Riku (g), agieren weitgehend akustisch und ruhig, weniger verschroben als sonst. Aber sie spielen mit Understatement und Coolness, und sie ziehen lässig Trümpfe wie den Indie-Hit »Birdy« aus dem Ärmel. Fließt der Mississippi doch durch Finnland? (tjk)
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