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Hellsingland Underground
(2008, Killed By Records KBR001CD)
»If I ever would be in a band again, it would have to be a band like this, with friends that I really like, and enjoy hanging with not only at rehearsals, playing this kind of 70's jam band, free flowing, Allman Brothers kinda thing«. Das sagte sich Sänger Charlie Granberg, der nach einigen schlechten Erfahrungen die Nase voll vom Musikgeschäft und Stockholm hatte. Er zog mit seiner Freundin zurück in seinen Heimatort, Ljusdal (Hellsingland) in Nordschweden, wurde Vater, schrieb anschließend 20 Songs, textete von Freunden, Menschen in Stadt und Land, über das Leben, die Liebe und den Tod. Danach rief er seinen alten Freund Mats Olsson und Maryslim-Sänger/Gitarristen an, und fragte ob er nicht einen guten Bluesgitarristen kenne. Kurzerhand verpflichtete sich Mats selbst. Schlagzeuger/Perkussionist Patrik Jansson (ebenfalls Maryslim) hatte sich schon vorher bereit erklärt in die neue Band einzusteigen, den Bassisten Martin Karlsson traf Charlie auf einer Party – und engagierte ihn vom Fleck weg.
Als Patrik dann noch seinen Kumpel Mathias Stenson für Keyboard/Orgel mitbrachte, sowie Mats seinen Kindheitsfreund Peter Henriksson für die zweite Gitarre, war das Line-Up perfekt. Im Sommer/Herbst 2007 stand das Sextett im Studio und arbeitete an seinem Debüt, das im Folgejahr erscheint und den Bandnamen trägt. »HELLSINGLAND UNDERGROUND« ist sehr melodisch, gitarrenbetont geworden. Mal mit Mundharmonik akzentuiert, aber immer mit kräftiger Blues-Schlagseite. Die meisten Stücke grooven rockig wie »God Only Knows«, andere fließen etwas verhaltener, beinah melancholisch aus den Boxen wie »Lost In The Woods«. Ja, es scheint als habe Charlie Granberg sein Ziel erreicht: Er huldigt gemeinsam mit guten Freunden den 70er Jam-Bands – und beschert dem Hörer ganz nebenbei eine wirklich gute Zeit. (nat)
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