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Hundre År Gammal
(2008, Tabu Recordings/Soulfood 7090001915499)
»We are sorry to announce that Khold has been put on ice for an undetermined length of time« – musste der Fan im Jahr nach der Veröffentlichung des 2005er Werkes »KREK« auf der offiziellen Bandwebsite zu lesen. Doch schon drei Jahre später scheinen sie der Pause überdrüssig zu sein. Jungs, seid ihr nicht ausgelastet bei eurer Zweitcombo Tulus – oder wollt einfach mal wieder norwegische Texte ins Mikro fauchen? Sei's drum, Khold sind mit »HUNDRED ÅR GAMMAL« zurück.
Sie spielen auf ihrem Fünftling von den ersten Takten des Openers »Der Kulden Rår« an so verdammt norwegisch klingenden Black Metal – was allerdings nicht an den Texten allein liegt. Monotone, harsche, tiefe Riffs, schleppendes Schlagzeug und häufig klare Basslinien kennzeichnen klassisches norwegisches Schwarzmetall, wie es auch die legendären Darkthrone schmiedeten. Khold um den fulminanten Frontfaucher Gard brauchen weder technische Spielereien noch Keyboard, noch komplexe Songstrukturen, um zu wirken und fesseln. Aufs Maximum reduziert, mit dem 30°C-Faktor multipliziert und grausam serviert. Köstlich. (nat)
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