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We All Face The Dark Alone
(EP, 2008, Discouraged Records/Sound Pollution MMICD004)
Nur den Titelsong, unterteilt in drei Passagen, packen Moloken auf »WE ALL FACE THE DARK ALONE«. Gerade mal gute 15 Minuten währt die EP der Bäckström-Brüder Kristoffer (Gesang/Gitarre), Nicklas (Bass/Gesang), sowie Gitarrist Johan Öman und Schlagzeuger Jakob Burstedt. In dieser Viertelstunde nimmt das Quartett laut eigener Aussage den Hörer mit auf eine Reise in die menschliche Psyche, lässt die Musik den Texten folgen – und das angeblich ohne eine einzige musikalische Wiederholung. Allerdings würde ich für Letzteres nicht die Hand ins Feuer legen, zumindest was das (Hardcore)Geschrei des Fronters betrifft.
Nach einem gesprochenen Intro gleiten »Part I – Lost Saviour«, »Part II – Dual Core Friction« und »Part III – Paranoia« nahtlos ineinander über. Instrumental minimalistisch, bassbetont toben die Schweden durch den düsteren Midtemposong. Wer sich am »Gesang« nicht stört, den erwartet eine atmosphärisch dicht gepackte, erdig produzierte Kurzscheibe. Die Frage nach der tatsächlichen musikalischen Qualität der – nach einem alten schwedischen Wort für niedergeschlagen benannten – Band, kann allerdings erst ein Longplayer beantworten. (nat)
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