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Bite The Bullet
(2008, Black Lodge/Rough Trade 6663666000469)
Was ist das denn? Eine AC/DC-Coverband? Der Opener »Pay The Price« soll wohl so was wie eine schwedische Variante von»Highway To Hell« darstellen. Im weiteren Verlauf der gut 40 Minuten stoßen noch andere Bands zum Metalklassentreffen: Accept, Judas Priest und Saxon, um die Wichtigsten zu nennen. Sänger Hell Hofer hält allerdings bis zum elften und letzten Stück »The Rebels Return« überwiegend dem AC/DC-Fronter Brian Johnson die Treue, mit kleinen Ausrutschern gen Rob Halford.
Titel /Texte lassen kein Klischee aus, die Musiker suhlen sich konsequent bis zum Schluss im Hardrock/frühen Heavy Metal-Sumpf der 80er – und Nicke Andersson (Hellacopters, Ex-Entombed) hat dem Zweitling ein ungemein authentisches Soundgewand auf den Leib gemischt. Wer sich ruckzuck in der guten alten 80er Hard'n'Heavy-Aera wiederfinden möchte, der greife zu Bullets bang- und mitgröhltauglichem »BITE THE BULLET«. Nach innovativen Klängen Suchenden, AC/DC-Feinden oder Wiederholungshassern sei hiermit ausdrücklich von diesem Werk abgeraten. (nat)
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