|
The Great Cold Distance
(2006, Peaceville CDVILEF128)
Ja, es geht noch düsterer, noch hoffnungsloser, noch verzweifelter als auf den Vorgängern. Die 1991 gegründete Truppe um Renske/Nyström stößt »THE GREAT COLD DISTANCE« ganz, ganz tief ins Eisfach. Der Siebtling thematisiert soziale Kälte und menschliche Abgründe, schwermütig intoniert und äußerst trist instrumentalisiert.
Drohende, tiefe Riffs kontrastieren mit dem eindringlichen, teils fragilen Gesang. Fünfzig Minuten sickert Agonie selbst durch die härteren Tracks wie »The Itch«, die herzzerreißende Stimmung bringt den Hörer an die Grenzen des Erträglichen – oder wie es Sänger Renke ausdrückt: »It's a devious life. And this is a soundtrack to it«. (nat)
|