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DodoVoodoo
(2008, Rune Grammofon RCD 2075)
Ståle Storløkken ist unverwechselbar – der Keyboarder von Supersilent ist der Einzige in Norwegen, dessen Tastenspiel so eigentümlich verschroben, seltsam, grob und schön klingt. Hier spielt er sich nun mit der Debut-CD seines Trios Elephant9 in den Vordergrund. Mitstreiter und extrem nach vorn preschende Rhythmusgruppe sind Bassist Nicolai Eilertsen und Drummer Torstein Lofthus. Auf ihrem Drive lässt Storløkken seine Improvisationen surfen.
Und das klingt, lustiger Weise, historisch: Nach den frühen Siebzigern, nach Funk, Psychedelic, ausuferndem Rock, wo Stücke gefälligst mindestens sieben Minuten zu dauern haben. Dementsprechend wählt Storløkken vor allem Orgel-Sounds, die herrlich scheppern, vibrieren, nach Deep Purple klingen. Und auch wenn einzelne Tracks ganz zart beginnen: Irgendwann nehmen die Stücke Fahrt auf und düsen los, dass es nur so quietscht. Eigentlich sollte man diese Platte auf gut gelagertem Vinyl hören. Back to the 70's! (sep)
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