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After This Darkness, There's A Next
(2008, A TenderVersion TVR 12)
Wenn die innere Spannung zum Zerreißen einlädt und die Welt dunkle Wolken spukt, dann fühlen sich September Malevolence aus Göteborg so richtig wohl. In den düsteren Ecken des Lebens geheimkrämern und introvertierte Postrock-Songs schreiben, das ist das Ventil der vier Jungs. Meist episch werden die Gitarren geschrubbt, die Wiederholung sitzt fest im Sattel. Die Strukturen verharren übersichtlich und lassen sogar der Schönheit in den Melodie-Pickings Platz. Nur vereinzelt zeugen Ausbrüche von Wut, der Rest mischt sich ein Amalgam aus Unzufriedenheit und Resignation, die auch textlich aufgegriffen werden.
Es mangelt ein wenig an Stringenz und Eigenheit, um dieser spröden Platte Großartigkeit attestieren zu können. Der Leerlauf ist nicht immer stimmig, die Vocals verharren eher im Mittelmäßigen. Dennoch stimmt über weite Strecken die Dramaturgie, und die lässt gepflegt den Kopf hängen. (maw)
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