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Silence
(2007, Plastinka PLACD 052)
Wer sich fragt, wie es Petteri Sariola solo schafft nach einer halben Band zu klingen, dem kann geholfen werden: Der auf »SILENCE« gerade mal 22jährige verrät den Trick hinter seinem virtuosen Spiel im Video »Cooking Beats With Pete«. Petteri steht also entspannt mit seiner Klampfe auf ein paar Felsen an der Küste Helsinkis, benutzt seine Rechte als Bass, Snare, Bassdrum und Gitarrenmelodien gibt's obendrein, »It's easy« – sagt er. Er, der seit seinem siebten Lebensjahr musiziert. Anstatt seinem Stil nachzueifern, den er selbst »Slam« nennt, kann der geneigte Hörer aber einfach die CD vom Computer in die Hifi-Anlage schieben, und sich am Spiel des Meisters ergötzen.
Der junge Finne verzaubert mit zehn bissigen, energiegeladenen Stücken, die mit ungeheuerlicher technischer Perfektion beachtlich grooven. Manche sind mit Gesang, manche rein instrumental, manchmal hat er Gäste an Bass, Schlagzeug, Klavier, Mikro oder Orgel; greift in »Untitled Blues« selbst zu Orgel und Kantele. Bei den Aufnahmen, überwiegend mit nur einer Akustikgitarre, ging er an die Grenze der Instrumente: »Eventually they broke down. But it was worth it. Definitely«. Dem kann man nur aus ganzem Herzen zustimmen. Was der junge Mann – und jüngste Gewinner des begehrten Nokia Young Talent Stipendiums anno 2005 – hier leistet, verdient höchsten Respekt. Oder wie es Jean Larrivee, Gitarrenbauer/Gründer von Larrivee Guitars ausdrückt: »If I could play like you I wouldn't build guitars«. (nat)
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