|
Live At Wood Wood
(2007, Eigenverlag)
UFF-pa-duff-da-UFF-pa–duff-da ... und dazwischen wabert eine Orgel, dann passiert mal wieder nix; ein Drum-Solo mit Uff-pada-buff, dann wieder nix – und das alles in einem Stück: Respekt, das schafft nicht jeder! In einem der nächsten nervt über einem ähnlich stupiden Rhythmus ein ca. 30 Jahre alter Synthesizer mit blöden Melodie-Sprengseln und noch blöderen Sounds. Ziel war hier offensichtlich, die übelsten Bestandteile von 70er-Disco, 80er-Synthi-Pop und 90er-Anfangs-Techno irgendwie mit Orgel-Geblubber zu verlangweiligen.
Das Ganze mag ja live entstanden sein, und wenn man schon seit Stunden in einem Club ist und sich aus welchen Gründen auch immer nicht mehr wehren kann – ach was, geschenkt. An den Titeln kann man die Songs einschätzen: »Tip Top Dynamo«, »Farfisa Waltz« oder »Walksong« halten alles, was man sich erfürchtet, und die Frage »Would You Like To Go To Disco?« beantwortet sich passend mit ähnlich niveaulosen Wortspielen wie »HESS IS LESS« oder »HESS IS A MESS«. Ach so, die Schuldigen nicht zu vergessen: Jens Bjørnkjær, Nikolaj Hess und vor allem Mikkel Hess als Chef. (tjk)
|