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Wow! What Was That, Baby?
(2007, GAEA Records GAEACD004)
Selbstbewusster als es ihnen gebührt treten Pindandwefall mit »WOW! WHAT WAS THAT, BABY?« in die Manege des Rock-Zirkusses. Demgemäß eröffnen die Finninnen mit den schwarzen Augenmasken »Somewhere I’d Be Worshipped« mit einem rotzig gekreischten »Little girl likes Poets Of The Fall, it’s almost Pintandwefall, so she’s our fan«. Nun ja, Tiktak haben sich seit langem aufgelöst, höchste Zeit also für eine neue reine Girl-Band. Aber: Eine Schwalbe macht keinen Sommer. Anders gesagt: Crazy Pints wummernde Bässe, Tough Pints hämmerndes Schlagzeug zu ein paar schnellen Gitarrenakkorden der Fronthälfte Dumb Pint machen noch lang keine L7.
Sicher schafft es die 2006 zusammengefundene Truppe ordentlich nach vorne zu rocken, doch verwendet sie nur Standards und bedient sich querbeet bei diversen Musikern – äh, ich komme gerade nicht drauf, wo sie bei »What Is Shark« geklaut haben, wer's weiß: Mail an mich. Das Duo Dumb/Crazy Pint (Keyboard, Perkussion) versucht sich an sämtlichen Gesangspielarten, doch klingt das bei Animal Alpha-Frontröhre Agnete M. Kjølsrud um Längen ausgereifter. Obligatorisch ertönt dazu der mehrstimmige mal gekreischte, mal Schubi-Duu-Backgroundgesang bei dem alle randürfen. Fazit: Ich verbringe die 29 Minuten lieber mit vier Pints im Glas, als mit den Pints auf CD. (nat)
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