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Invisible Caine
(2008, NZW Records NZW006)
Das muss man auch erst mal schaffen: eine gänzlich schnörkellose Rockplatte abliefern, die in Nichts wirklich gut, aber auch in Nichts wirklich schlecht ist. Deftige Kost, die teils ausladend brachial daherkommt und gerne auch mal einen Umweg über den Hardcore nimmt. Die Gratwanderung wird dann perfekt, wenn die Klippen Metal oder Hardrock heißen und die Rutschgefahr merklich steigt. Das Mengenmischverhältnis von Gut und Böse tendiert aber immerwährend zum Positiven, obgleich die Vocal-Arbeit oft ein großes Manko darstellt.
Eigenständige musikalische Transformationen oder herausragendes Songwriting darf man nicht erwarten, aber das war auch nicht Teil des Plans, der darin bestand, die Eckpfeiler der kontemporären Rockmusik möglichst flächendeckend abzubilden. So ganz stimmig gelingen will dies nicht. Das Energielevel bleibt trotz der Bemühungen wirkungslos stumpf und der Hörer bisweilen unberührt. Dennoch darf man der Band ob der Variabilität Potenzial für die Zukunft zusprechen. (maw)
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