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Iron Will
(2008, Rise Above/Soulfood RISECD113)
Wenn ich wie in »Fear Is The Key« jede Menge Effekte, Hall, Echos höre, erinnert mich das unweigerlich an Powerpoint-Präsentationen voller Animationen und Effekte: Beides kann wunderbar über mangelnde Substanz wegtäuschen. Alte Hasen lassen sich davon nicht täuschen, gehen der Sache sofort konzentriert auf den Grund. Dieser entpuppt sich bei Grand Magus als solider Hardrock. »IRON WILL« vereint ganz klassisch Schmacht-Bombast mit stampfenden Rhythmen, Riff-Breitseite und mitsingtauglichen Refrains à la »Silver Into Steel«.
Freunde dieses Genres sollten den Mannen um Sänger JB Christoffersson und deren astrein produziertem Viertling ihr Ohr leihen. Nur auf den Hidden-Track, oder sagen wir besser »einminütiges Instrumenten-Intermezzo«, nach dem abschließenden »I Am The North« hätte das schwedische Trio besser verzichtet. Absolut überflüssig, ja beinahe dreist damit die Albumlänge von gut 37 Minuten um vier Weitere zu verlängern. Fazit: Wer mit Hardrock nichts anfangen kann, Finger weg – alle anderen: Greift zu, diese Scheibe ist zu kurz für schlechte Stücke. (nat)
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