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Where You At?
(2003, Enja/In-Akustik cd 9144-2)
Wir ziehen die schwarzen Schuhe an. Die, wo die Sohle leicht knatscht, wenn wir auftreten. Dazu wahlweise ein enges, zeitloses Kostüm oder den Anzug mit den dezenten Streifen und den dunklen Knöpfen. Selbstverständlich nehmen wir das Taxi, und an der Bar rauchen wir erst mal eine – ausnahmsweise und wie ganz nebenbei, während die Drinks schon bereit stehen.
Der am Klavier ist Steve Kuhn und am Bass, das ist David Finck; der Schlagzeuger heißt Billy Drummond. Und wir lauschen ihrem Spiel und reden nur ganz vorsichtig miteinander. Gewiss, die Sängerin ist schon älter. Das ist es ja, worauf es ankommt: Sie hat die Klasse, die Töne stehen zu lassen, wie Rauchkringel, die in der Luft verharren und deren Auflösung man auch beim genauen Hinkucken nicht merkt. »The Meaning of Love«, »It Could Be Hip« – was für Songs, sagen wir uns, auf dem Rückweg durch den Regen. Aber: Man kann Karin Krogs wunderbaren Jazzadaptionen auch daheim lauschen; in einem Jogginganzug beim Dosenbier. (frk)
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