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Mania For Life
(2009, Poko Records GOOD66)
Quantität statt Qualität: Schon ein Jahr nach seinem Debüt veröffentlicht Matthau Mikojan »MANIA FOR LIFE«. Hätte er sich lieber mehr Zeit gelassen um an den Songs zu feilen. Waren auf »MATTHAU MIKOJAN« noch einige gefällige Stücke, so überlebt auf dem 41-Minüter keines die Spieldauer: Aus dem Player, aus dem Sinn.
Sicher, die Produktion (erneut von Antti Suomalainen) ist solide, die Musik handwerklich anständig umgesetzt von Mikojan (Gesang/Gitarre), Basser Teemu und Schlagzeuger Simo plus diverser Gäste. Der Zweitling als solcher ist nicht schlecht. Doch Kreativität in Texten (»Lies, Love, Booze«) oder Songwriting ist Mangelware, richtig abwechslungsreich dagegen das Booklet: In diesem posiert der Finne im halben Inhalt seines Kleiderschrankes.
Fazit: Mikojan hat bereits die Rockstar-Attitüde – die Scheibe à la »finnischer-Rock-trifft-Guns'n'Roses« nicht. (nat)
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