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Magneettimiehen Kuolema
(2003, Love Records LRCD 28)
Ganze zwei LPs hat Pekka Streng in seiner kurzen Karriere aufgenommen, und doch ist sein Einfluss auf die finnische Musik enorm. Freilich trägt hierzu auch eine gewisse Legendenbildung bei, hat doch der 1975 mit 26 Jahren an Krebs verstorbene Sänger und Gitarrist in seiner Karriere nur ein einziges Interview gegeben und sich auch sonst der Öffentlichkeit weitgehend entzogen. In seinem schmalen Epos lässt sich aber deutlich erkennen, dass mit ihm ein sehr talentierter Sänger und Songschreiber viel zu früh die Gitarre weglegte.
»DER TOD DES MAGNETENMANNS«, so der Titel auf deutsch, birgt einige Schätze aus der Feder eines zurückhaltenden jungen Mannes mit viel und auch teilweise ungewöhnlicher Phantasie – er selbst hat dies bemerkt (»Olen Erilainen« / Ich bin anders, und »Olen Eläin« / Ich bin ein Tier), er singt über den babylonischen König »Gilgames« und die kalte Stadt (»Kylmä Kaupunki«). Seine Stimme wirkt zart und zerbrechlich, die Songs sind durchweg musikalisch interessant. Pekka Streng wird begleitet von der damals bedeutendsten Band Finnlands, den zwischen Rock, Jazz-Rock und Prog-Rock wandelnden Tasavallan Presidentti mit Jukka Tolonen, Måns Groundström, Pekka Pöyry, Esko Rosnell und Vesa Aaltonen, dazu verdüstert noch ein Cello hier und da die Stimmung. Die »Präsidenten der Republik« spielen behutsam und sich nicht in den Vordergrund; lediglich im langen »Takaisin Virtaan« klingen sie ein wenig wie die ganz frühen Grateful Dead, und Tolonen wie Tolonen. (tjk)
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