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Alle Rezensionen zu Darkthrone
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Dark Thrones And Black Flags
(2008, Peaceville CDVILEF-237)

Fucking Old School. Der Sound von »DARK THRONES & BLACK FLAGS« ist gezielt absolut unterirdisch – aber wen wundert's: Zum einen kümmerten Darkthrone aktuelle Klanggewänder schon immer einen Dreck, zum anderen stammen die Aufnahmen aus Nocturno Cultos Keller. Sänger/Gitarrist/Bassist Nocturno Culto (alias Ted Skjellum) und Schlagzeuger Fenriz (alias Gylve Nagell) speien zur Feier ihrer 22jährigen Bandgeschichte erneut ein bitterböses Kunstwerk aus. Verdammt eigensinnig steuert das Duo unbeirrt durch die 39 Minuten, ohne die Konkurrenz auch nur eines müden Blickes zu würdigen.

Die Norweger schaffen zehnmal eine tückische Düsterstimmung, geschmückt mit allerlei bizarren Gesang-/Gitarreneffekten. Sie spannen den Bogen vom Black Metal-Opener »The Winds They Called The Dungeon Shaker«, aber mit verstärktem Klargesang wie dito in der Hymne »Hiking Metal Punks«, über das instrumentale Titelstück bis zum hardrockigen »Hanging Out In Haiger« – das mich irgendwie an Iron Maiden erinnert. Ein groteskes Stück Schwarzmetall garniert mit rotziger Punkattitüde. Ein authentisches Gegengewicht zu den überproduzierten Veröffentlichungen diverser Retortenbands. (nat)



Siehe auch:
Sarke

 Darkthrone: Dark Thrones And Black Flags

Offizielle Website

Offizielle Website      www.darkthrone.no

   

Under A Funeral Moon
(2003, Peaceville CDVILED35)

Zur dieser Neuauflage des '93er Klassikers packen die Peaceville-Macher zusätzlich ein knapp zehnminütiges Interview mit der Band. Das Album als solches gehört genauso wie Burzums »ASKE«, Emperors »IN THE NIGHTSIDE ECLIPSE« oder Mayhems »DE MYSTERIIS DOM SATHANAS« zu den Kultalben der zweiten norwegischen Black Metal-Welle. Das düstere, schauerliche Cover vertont das Trio konsequent.

Zu Zephyrous höchst verzerrten Gitarren poltert Schlagzeuger Fenriz (Storm, Isengard) mit beängstigender Beständigkeit. Sänger/Basser Nocturno Culto (aka Satyricons Kveldulv) keucht, krächzt hasserfüllt seine Texte ins Mikro, hier und da mit ein paar Echo-Effekten geschmückt. Paradebeispiel: »To walk the infernal fields« plus der Titeltrack. Wer Darkthrone kennt, kennt auch deren typischen Sound. Minimalistisch. Hypnotisch. Kraftvoll. Monotone Riffs. Konstantes Drumming. »UNDER A FUNERAL MOON« ist 40 Minuten pure Bosheit. (nat)



Siehe auch:
Emperor
Mayhem
Storm
Satyricon



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