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Alle Rezensionen zu Kimmo Pohjonen
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

Kluster
(2002, Warner/Indigo)

Einem verschmitzten Beelzebub gleichend stiert Pohjonen vom CD-Cover. Und genauso gebärdet er sich übrigens auch auf der Bühne. Hörer sind also gewarnt, wenn der aus einer Kleinstadt bei Tampere stammende Akkordeon-Wirbelwind seine Show beginnt. Kimmo Pohjonen, preisgekrönter Folk-Musiker mit klassischer Ausbildung und beteiligt an über 70 Plattenaufnahmen, spielt das Akkordeon nicht – er lebt und durchlebt es, und er zelebriert es wie kaum ein zweiter.

Als Kompagnon werkelt der Schlagzeuger Samuli Kosminen, der live aus Pohjonens Akkordeonspiel Soundschnipsel extrahiert und über Drumpads neu zusammen montiert. Man hört also immer nur ein und doch mindestens zwei entfesselte Hightech-Quetschkommoden: einzigartig und im Grunde doch traditionell in der finnisch/argentinischen Folklore verwurzelt. Doch mit Tradition hat das nur noch relativ wenig zu tun, was diese beiden Kerle treiben. (peb)



Siehe auch:
Kimmo Pohjonen & Eric Echampard
KTU
Kimmo Pohjonen, Samuli Kosminen & Kronos Quartet
Kip Peltoniemi

Kimmo Pohjonen: Kluster

Offizielle Website

Offizielle Website      www.kimmopohjonen.com

   

Kalmuk
(2003)

Begleitet vom 14köpfigen Sinfonie-Orchester Tapiola Sinfonietta wirken Pohjonens Akkordeon-Sperenzchen nochmal so furios und bedrohlich. Für Grenzgänger zwischen Klassik, Avantgarde, Folk und Elektronik. (peb)



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