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Variations Of Static
(2008, Erased Tape Records/Progressio ERTP8CD)
Die Welt kommt fast zum Stillstand. Eine tastende Vorwärtsbewegung. Auf der Suche nach etwas, das noch zu definieren wäre. Ólafur Arnalds entwirft auf seiner zweiten Veröffentlichung »VARIATIONS OF STATIC« fragile Klangstrukturen. Ausufernde Streichereinsätze, ein irrlichterndes, aber erstaunlich kraftvolles Piano. Scheue elektronische Morsezeichen, zart fragende, computergenerierte Vocals. Ein Soundtrack für ausgiebige Traumwandlereien.
Es ist dem 21-jährigen isländischen Wunderkind hoch anzurechnen, dass er nicht aufhört, zu experimentieren. Einen Schritt weg von den klassisch imspirierten Pianokompositionen, einen Schritt hin zu elektronischen Klangexperimenten. Ganz klein am Horizont kann man Dinge sehen, Dinge, die wir nicht verstehen. Ólafur Arnalds ist auf dem Weg dorthin. (emv)
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