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Alle Rezensionen zu Stam1na
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Uudet Kymmenen Käskyä
(2006, Sakara Records SKR-009)

And the winner is: Stam1na. Für das Metal-Album des Jahres 2006 gab's die »Emma«, pikanterweise veröffentlicht auf dem Label ihrer Konkurrenten Mokoma. Aber vielleicht ahnten Mokoma schon derartiges: Das selbstbetitelte Debüt »STAM1NAS« anno 2005, ebenfalls auf Sakara Records, hielt sich acht Wochen in den heimischen Album-Charts. Das Quartett aus Lemi, einem kleinen Städtchen in Südkarelien, produziert eine ungestüme Mischung aus peitschendem Schlagzeug, Speed Metal Riffs und luftigen Melodien, aufgelockert durch progressive Elemente.

Eben noch stimmt Antti »Hyrde« Hyyrynen ein melodisches »aaaaahaaaaa« an, da jagen die Instrumentalisten los; schon feuert er in atemberauschender Zungenakrobatik die »NEUEN ZEHN GEBOTE« hinterher – so die deutsche Übersetzung des Openers und Titelsongs. Das Wechselspiel zwischen schweren Bassläufen plus Grunzen, Schreien à la Kotiteollisuus und leichten, fast poppigen Passagen plus Klargesang betreibt die Band elf Lieder lang in Vollendung. Und wenn nach fast 50 Minuten »UUDET KYMMENEN KÄSKYÄ« verhallt, dann dämmert, wieso Stam1na als »Vorzeigeband« oder »Zukunft des finnischen Metals« gilt. (nat)



Siehe auch:
Mokoma
Kotiteollisuus

 Stam1na: Uudet Kymmenen Käskyä

Offizielle Website

Offizielle Website      www.stam1na.com

   

Raja
(2008, Golden Core/ZYX GCR20034-2)

Ohne Vorgeplänkel rotzen Stam1na direkt mit »Hammasratas« (=Zahnrad) los – mit etwas Phantasie erklärt dieser Titel auch das Coverbild. Bis zum epischen, fünfminütigen Monumentaltrack »Vartijaton« (frei übersetzt »wächterlos«) halten die Thrasher die Höchstgeschwindigkeit durch; ungeachtet des gedrosselten Tempos kommt die »Thrash-Ballade«, äußerst wuchtig daher – dann brettern die Finnen wieder los.

Im Vorprogramm von Apocalypticas »WORLDS COLLIDE« Tour 2007 heizte das Quartett den Hörern genauso ein wie auf »RAJA«. Der Drittling »GRENZE« übertrumpft den Vorgänger; das ein gehörige Schwergewicht, katapultierte die Jungs in ihrer Heimat zu Recht sofort auf Platz eins der Albumcharts: An den verdammt geilen zehn Songs – und dem lässigen Video zu »Lääke« – gibt's absolut nichts zu bemängeln. Anhören! (nat)



Siehe auch:
Apocalyptica



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