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Mantra
(2010, Indie Recordings/Soulfood INDIE015)
Bereits im Sommer 2008 begannen In Vain mit den Aufnahmen des »THE LATTER RAIN«-Nachfolgers, doch »the recording process was the worst I have ever been through. At one point I was thinking that destiny wanted us never to complete this album«, so Gitarrist und Songwriter J. Haaland. Aber die Norweger trotzten allen widrigen Umständen und schafften es schließlich das gut einstündige »MANTRA« zu vollenden.
Das Ergebnis kann sich hören lassen: Mit Liebe zum Detail kreierten die Nordlichter sieben bis elf Minuten lange Lieder, die zwischen harmonisch und derb alternieren. Die Gitarren pendeln von spacigem Prog zu massiven Riffs, von rockigen Leads zu verspielten Akustik-Passagen. Die Rhythmiker holzen mal furios-gnadenlos durch die Lande(»Dark Prophets, Black Hearts«), mal indianisch angehaucht wie in »Wayakin (The Guardian Spirit Of The Nez Perce)«. Gesanglich lässt das gut einstündige Album keine Wünsche offen: Klargesang, Hardcoregeschrei, Kreischen, Fauchen, Growlen, Chöre, alles dabei. Hören, hören, hören! Neu an Bord des progressiven Black Metal-Zweitlings ist übrigens der Sessiongitarrist Kjetil D. Pedersen, außerdem gastieren hier Kjetil Nordhus (Tristania, Ex-Green Carnation), Gil Silverbird, Jan Kenneth Transeth (In The Woods) und Hanne Kolstø (Love-Fi, Post). (nat)
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