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Alle Rezensionen zu Hoven Droven
(Genre »Folk«, Land »Schweden«)

 

Turbo
(2006, Westpark/Indigo 87128)

Junge schwedische Talente, die sich dem Neo-Folk verschrieben haben, frisch und modern aufgepeppt natürlich, gibt es viele. Hoven Droven stachen aus dieser Masse immer schon heraus, denn: Die fünf Burschen fabrizieren für eine Folk-Combo ordentlich Krach und verschieben die Crossover-Grenz deutlich Richtung Rock. Trotz musikalischer Wurzeln bei Polskas, Walzer und Polkas bleiben offen bekundete musikalische Vorbilder wie Kiss oder Motörhead erkennbar und der Fez nie auf der Strecke – siehe Cover.

Klar: Auch das rein instrumentale »TURBO« wird wieder im Folkregal eingeordnet werden, und das ist richtig so. Das hält aber zum Beispiel Drummer Björn Hoglund nicht davon ab, sein Drumkit erbarmungslos zu verdreschen, und Gitarrist Bo Lindberg darf – zumindest in seltenen Momenten – sein profundes Rock-Handwerk zur Schau stellen. Insgesamt mag das mit der Wucht eines Wirbelsturms vorbeiziehende Album für ungeübte Ohren etwas eintönig wirken, doch immer, wenn einmal schier die Luft wegbleibt, gewähren eingestreute Balladen Erholungspausen. (peb)



Siehe auch:
Triakel

 Hoven Droven: Turbo

Offizielle Website

Offizielle Website      www.hovendroven.com

   

Hippa
(2001)

Statt rock-raubeinigem Tanzboden-Fez vermittelt die vierte CD intime Folklore-Innigkeit - ganz so, als sei sie in einer eingeschneiten Hütte zur »mørketid« entstanden. (peb)

   

Hoven Droven
(2000, Westpark/Indigo WP 87073)

Aus Schweden vernahm man schon frühzeitig die schlüssige Mischung aus Folklore und Metal, und Hoven Droven – was soviel wie »Tumult« oder »Holterdipolter« bedeutet – spielten stets in der vordersten Liga mit. Die Truppe rockt auf ihrem dritten Album jedenfalls frohgemut drauf los wie eine Mischung aus Metallica und Chieftains.

Kein Wunder, denn Organist Janne Strömstedt spielt auch bei der stilverwandten Band Garmarna. Hoven Drovens ausgelassener Reigen, inszeniert mit traditioneller Fiedel, Power-Drums und saftig verzerrten Gitarrenriffs, bringt den Fuß zumindest jedes jüngeren Hörers unvermeidlich zum Wippen. Fez ist garantiert bei diesem wüsten Eintopf aus Rock, Polka, Walzer und schwedischen Reels! (peb)



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