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Concord
(2005, Stunt/Sunny Moon STUCD 05122)
Freilich ist es Glück, dass seine Wahl-Musiker Zeit hatten – aber der sie rief, ist schließlich nicht irgendwer, sondern Jens Winther, seit Jahrzehnten Dänemarks Vorzeige-Trompeter und eine wichtige Stimme im europäischen Jazz. Hier hat er ein europäisches All Star-Quintett beisammen und mit diesem vor den Aufnahmen ausgiebig getourt – was der Musik ausgesprochen zugute kommt – das Quintett harmoniert prächtig.
Mit dem schwedischen Tenorsaxer Tomas Franck, deutlich von Coltrane beeinflusst, spielt Winther schon seit 25 Jahren; da ging der italienische Pianist Antonio Farao noch zur Schule – inzwischen ist er ein gefragter Youngster, ebenso Drummer Dejan Tercic, lange in München beheimatet. Direkt legendär der Bassist: Seit Ende der 60er sorgt Palle Danielsson bei amerikanischen wie nordeuropäischen Musikern für ein sicheres Fundament und feine Soli – hier freilich ebenso. Jens Winther selbst hat alle Kompositionen geschrieben, darunter ein paar ganz exquisite wie die Ballade »August«, das treibende »Supreme Love« und das Titelstück. Zudem setzt Winther besonders mit dem Flügelhorn absolute Glanzlichter. (tjk)
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