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White Of Hope Turning Black
(2006, Fullsteam Records FS048)
No Shame sind eine der beliebtesten Punkbands in der finnischen Heimat. Eine, die 1996 beseelt von Social Distortion in Salo (Südwestfinnland) entstand und seit damals ihren Streetpunk unter die Leute bringt. Eine, die ein düsteres Bild der westlichen Gesellschaft zeichnet – so auch auf ihrem vierten Album »WHITE OF HOPE – TURNING BLACK«. Was widerfuhr dem Quartett nur in der Schweiz und inspirierte sie in zu Textpassagen wie »Driving through Switzerland (...) forces of darkness were there«?
Nachvollziehbarer reiben sie in »Boredomline« den einstigen Revoluzzern ihren Wandel zu Spießbürgern unter die Nase, welche einst voller »spirit and enthusiam« demonstrierten, doch jetzt nur noch »families, mortgages, ikea-catalogues« kennen. Allen finnischen Düsterklischees zum Trotz blitzt zuweilen dennoch ein Hoffnungsschimmer in ihren Liedern auf; die vier Jungs setzen nicht auf Verweigerung sondern auf Tatkraft – auch musikalisch: Sie schreien dreistimmig in die Mikros, peitschen energiegeladen ihre Instrumente, reißen mit. Das Fullsteam-Label hat scheinbar ein glückliches Händchen bei der Auswahl seiner Bands, siehe No Shame, Lapko, Rubik oder Disco Ensemble. (nat)
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