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Bad Conscience Patrol
(2007, Fullsteam Records FS-062)
Es ist alles da. Rubik haben das Potenzial, allseits geliebte Indie-Hymnen zu schreiben. Es muss sich nur noch herumsprechen, dass auf dem Debütalbum des Quartetts aus Helsinki zwei, drei erstaunlich große Songs enthalten sind, die einem tagelang nicht aus dem Kopf gehen. Wie »A Hard Try«, der mit seiner Mischung aus Psychedelik und Wave ein Instant-Klassiker ist. Den man vermisst hat, ohne es vorher zu wissen.
Wie schaffen es diese vier Musiker, die vom Äußerlichen her nichts für eine Zukunft als Rockhelden prädestiniert, dass »BAD CONSCIENCE PATROL« aufhorchen und für die Zukunft hoffen lässt? Mit einer Mischung aus Prog und Pathos, einer Prise Glam und sogar Vaudeville-Einsprengseln. Diese Melange könnte im Ergebnis gruselig klingen, wenn die Ingredenzien nicht so klug dosiert wären, dass die Balance perfekt gehalten wird und das Ergenbnis differenziert und eigenständig klingt. Was in heutigen Tagen keine geringe Leistung ist. Hier stimmen die Arrangements auf den Punkt – von der hohen, eigensinnigen, wandlungsfähigen Stimme Arturri Tairas bis zu den sensiblen Keyboards von Samuli Pöyhönen, die uns wie das Freud'sche Unheimliche den Boden unter unseren Füßen wegziehen. Wow. (emv)
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